Begeben Sie sich einmal in die Nähe der neuen Orgel in Weiler.

 
 

Mit dem nachfolgenden Fotoalbum wird Ihnen eine Reise ins Innere einer neuen Orgel ermöglicht. Es soll Ihnen Einblicke gewähren, die einem sonst durch das geschlossene Gehäuse verwehrt bleiben.

Die Bilder sind der Übersicht halber etwas größer gehalten als sonst auf unserer Seite. Deshalb kann es je nach Einstellung sein, daß Sie ein wenig scrollen müssen.

 
 

Disposition:

- Prinzipal 8' (ab c)

- Gedeckt 8'

- Flöte 4'

- Doublette 2'

- Subbaß 16' (tiefe Oktave selbstständig, Rest aus Gedeckt 8')

Der Spielschrank

Ansprechend und animierend: Der Spieltisch der Orgel in Weiler. Das Notenpult und die Klaviaturenbekleidungen sind aus gedämpfter Waldkirsche. Alle Oberflächen sind mit Leinöl behandelt.

Manubrien

Die Manubrien werden dem jeweiligen Instrument im Design angepasst und entstehen an der eigenen Drechselbank.

Koppeltritt

Lautlos und im Vorbeistreifen kann man mit dem Auslöserknopf die Pedalkoppel abschalten.

Klaviaturbacke

Markant in Formsprache und Haptik: Die Klaviaturbacken aus Kirschbaumholz mit Intarsien aus gebleichtem Rinderbein (von der ortsansässigen Metzgerei).

Holzschraube

Mittels einer Holzgewindeschraube kann der Organist die Notenpulthöhe einstellen. Gleichzeitig öffnet sich die obere Gehäusefüllung, damit auf der Empore mehr Klang ankommt.

Prospektturm

Schlicht aber zeitlos schön. Die Prospektformen treten aus der Fläche heraus um dem Betrachter einen Blickfang zu bieten.

Zinkung

Bis ins Detail wird die alte Handwerkskunst bei Orgelbau Scharfe gepflegt. Nicht nur äußerlich, wie hier am Gehäuserahmen, sondern auch im Orgelinnern ist alles aus bestem Vollholz gearbeitet. Bestes Material erfordert aber auch eine hochwertige Verarbeitung, die sich quer durch das ganze Instrument zieht. Eine Philosophie, die wir bei großen und kleinen Instrumenten gleichermaßen pflegen.

Registermechanik

Die einfach aufgebaute Registermechanik ermöglicht punktgenaues Schalten der Register. Mit Kugellagern ausgestattet erzielen wir höchste Lebensdauer bei den Mechaniken.

Pfeifenwerk-Baß

Das Pfeifenwerk im Baßbereich will gut und platzsparend untergebracht sein. Deshalb gibt es in unserer Werkstatt von jeder Windlade einen Aufriß 1:1, in dem die Lage und Windzufuhr jeder Pfeife ersichtlich ist.

Pfeifenwerk-Diskant

Bei der Anlage des Pfeifenwerkes wird peinlich darauf geachtet, daß jede Pfeife genügend Raum hat um auszusprechen. Mindestens genauso wichtig ist die Zugänglichkeit bei Stimmarbeiten.

Windreglerschnur

Die Balghöhe und der Windzufluß werden über ein Rollventil geregelt. Die Diamantlitze im Bild überträgt die Bewegungen der Balgplatte direkt auf das Ventil.

Pedalkoppel

Auch komplizierte Mechanikteile, wie diese Koppelwippen, werden in der eigenen Werkstatt hergestellt. Ausgeklügelte Formen und an allen beweglichen Stellen bombierte Lager garantieren gute Mechanikeigenschaften.

Koppelwellenbrett

Auch die Spieltischmechanik, hier das Koppelwellenbrett, wird in der heimischen Werkstatt hergestellt. Nur so sind individuelle und effektive Lösungen für jedes einzelne Instrument durchsetzbar.

Frösche

Jede Mechanikverbindung zu den Ventilen ist mit einer Regulierstelle ausgestattet, die es einem versierten Organisten erlaubt, eine Feinjustierung vorzunehmen.