Begeben Sie sich einmal in die Nähe der Sulpacher Orgel.

 
 

Mit dem nachfolgenden Fotoalbum wird Ihnen eine Reise ins Innere einer neuen Orgel ermöglicht. Es soll Ihnen Einblicke gewähren, die einem sonst durch das geschlossene Gehäuse verwehrt bleiben.

Die Bilder sind der Übersicht halber etwas größer gehalten als sonst auf unserer Seite. Deshalb kann es je nach Einstellung sein, daß Sie ein wenig scrollen müssen.

 
 

Disposition:

Manualwerk:

Pedalwerk:

Koppeln:

Sonderzug:

 
 
Prospekt

Die Platzverhältnisse in der relativ kleinen Kirche haben uns dazu bewogen, einen Gehäuseteil (den Hauptteil) auf der Empore zu platzieren und einen Satellitenturm an die Brüstung zu hängen. So haben auch die Zuhörer unten im Kirchenraum optisch etwas von der neuen Orgel.

Prospektturm

Der geschweifte Turmhelm nimmt den Bogen des Fensters auf.

Spieltisch

Der Spieltisch läd mit optimalen ergonomischen Verhältnissen zum Spielen ein.

Spieltisch

Das typische Notenpult ist schon seit dem Jahre 2002 Erkennungszeichen an Scharfe-Spieltischen.

Spieltisch

Die Pedalklaviatur hat Holzfedern und ist mit Belägen aus Hainbuchenholz und Zwetschgenholz versehen.

Spieltisch

Passgenau bei engen Verhältnissen: Die eigens gefertigte Sitzbank.

Spieltisch

Die Klaviatur mit ihren Belägen aus Rinderbein und Zwetschgenholz kommt aus unserer eigenen Werkstatt.

Spieltisch

Die Porzellanschilder sind handbemalt.

Spieltisch

Auch das Einarbeiten von "Holzfehlern" ist ein markantes Zeichen unseres Verständnisses von Individualität an den Instrumenten.

Spieltisch

Gedrechselte Manubrien aus Bünzwanger Eibenholz, mit Schellack poliert.

Spieltisch

Der Motor wird über ein drehbares Manubrium geschaltet.

Tontraktur

Tontraktur mit selbstgefertigten Kleinteilen.

Registertraktur

Die Registertraktur.

Windlade

Rasterbretter mit Holzgewinden an den Stöckchen fertigen wir schon von Anfang an. Die Holzstockschrauben sind erst zum zweiten Mal bei einer neuen Orgel im Einsatz. Hierfür wurde ...

Windlade

... eigens ein Schraubendreher gefertigt.

Windlade

Sauber in Reih und Glied stehen die Ventile mit den Abzügen und Federn im Windkasten der Windlade.

Windversorgung

Der einfaltige Parallelbalg verschwindet bei ausgeschalteter Orgel im Seitengehäuse. Nur beim Spielen zeigt er sich. Als Balggewicht wurde ein Granitblock passgenau zugeschnitten.

Windversorgung

Im Seitengehäuse sind Winderzeuger und Balg untergebracht. Vorne ist die Wartungstüre für die Revision des Winderzeugers zu erkennen.

Windversorgung

Über Windkanäle mit Achtelsegmenten wird der Wind in die Orgel geführt.

Pfeifenwerk

Das Pfeifenwerk wurde auf zwei Windladen verteilt. Eine Baßlade, hier recht im Bild und eine Diskantlade, links oben.

Pfeifenwerk

Die Diskantlade steht direkt hinter der Prospektfront.

Pfeifenwerk

Von der Seit aus können diese Pfeifen gestimmt werden. Von links steht zunächst der Bourdon 8', dann Piccolo 2' gefolgt von Flöte 4', Principal 8' und Sulpinette 8'.

Pfeifenwerk

Jede Pfeife steht sehr fest. So fallen sie beim Stimmen nicht um und halten die Tonhöhe sehr verlässlich.

Pfeifenwerk

Bis hin zu den kleinsten Pfeifen wurde sehr viel Holz als Material verwendet.

Pfeifenwerk

Der seitliche Wandabschluss wird durch die großen Pfeifen des Subbaß 16' gebildet. Weil die Decke zu niedrig ist, mussten die ersten vier Pfeifen gekröpft werden. Dies tut allerdings der Klanglichkeit keinerlei Abbruch. Hinter dem Balg stehen die tiefen Töne des Principal 8', welche zugleich für den Bourdon 8' und den Subbaß 16' genutzt werden.

Pfeifenwerk

Subbaßpfeifen auf dem Seitenstock.

Vogelruf

Dieser kleine Kerl hier zeigt sich beim Zug am Register "Vogelruf".

Vogelruf

Damit das auch funktioniert ist diese Mechanik ...

Vogelruf

... und dieser Apparat nötig.