Begeben Sie sich einmal in die Nähe der Steinenberger Orgel.

 
 

Mit dem nachfolgenden Fotoalbum wird Ihnen eine Reise ins Innere einer neuen Orgel ermöglicht. Es soll Ihnen Einblicke gewähren, die einem sonst durch das geschlossene Gehäuse verwehrt bleiben.

Die Bilder sind der Übersicht halber etwas größer gehalten als sonst auf unserer Seite. Deshalb kann es je nach Einstellung sein, daß Sie ein wenig scrollen müssen.

 
 

Disposition:

Hauptwerk:

Schwellwerk:

Pedalewerk:

Koppeln:

 
 
Prospekt

Blick von der gegenüberliegenden Emporenseite in Richtung Orgel

Prospekt

Vom Hauptportal aus gesehen: Zusammenspiel Altar und Orgel.

Spieltisch

Der Spieltisch steht zur Orgel gerichtet an der Brüstung. Ein Treppenpodest ermöglicht die Nutzung der anderen Emporenseite.

Spieltisch

Übersichtlich: Die Hauptwerksregister sind durch eine Staffelung von den Registern des Pedalwerkes getrennt.

Spieltisch

Ebenso durch die räumliche Aufteilung strukturiert ist die andere Seite. Die Schwellwerksregister sind von den Koppeln getrennt. Die Registerknöpfe sind aus geschwärzem Birnbaumholz, mit handbeschrifteten Porzellanschildchen.

Spieltisch

Der Schwelltritt am Beistoß mit den mechanisch wechselwirkenden Koppeltritten.

Spieltisch

In hanwerklicher Manier ist das Spieltischgehäuse ausgeführt: Mit Rahmen und durchgestemmten Zapfen kann auf Plattenware und Furnier getrost verzichtet werden.

Spieltisch

Ein Dreipass nimmt die neugotischen Gehäuseelemente in den neuen Spieltisch auf.

Tontraktur

Ein Winkelbalken. Er hat die Aufgabe, die Mechanik umd 90 Grad umzulenken.

Tontraktur

Wie auch hier am Wellenbrett sind alle Kleinteile eigens hergestellt worden.

Tontraktur

Eine Spannvorrichtung ermöglicht der Tonmechanik, flexibel auf Luftfeuchteschwankungen und Arbeiten der Empore zu reagieren.

Tontraktur

Von der Taste führt die Mechanik bis in die Windlade. Dort wird, beim Druck auf eine Taste, ein Tonventil geöffnet. Hier die geöffnete Windlade mit ihren Ventilen aus Weymouthskiefer.

Registertraktur

Registerwellen aus Eisen ...

Registertraktur

... und solche aus Holz übertragen die Bewegung vom Registerzug zu den Windladen.

Registertraktur

Solche Zugstangen werden für die Kraftübertragung genutzt. Hier ist ein Knotenpunkt sichtbar, an dem eine Teilungsänderung stattfindet.

Windversorgung

Durch die Decke kommt der Wind in die Orgel. Auf der Bühne steht ein restaurierter Doppelfaltenbalg mit Keilschöpfer (er ermöglicht das Spielen der Orgel auch ohne Strom).

Windversorgung

Über Holzkanäle wird der Wind dann in der Orgel verteilt. Da in den langen Windwegen der Wind sehr flexibel wird, müssen aufkommende Stöße abgefangen werden. Hier sieht man einen Stoßbalg für eine Pedalwindlade.

Pfeifenwerk Manual

Sauber geordnet steht das Pfeifenwerk auf der Windlade. Holz- und Metallpfeifen geben sich ein Stelldichein.

Der Spielschrank

Mittels Holzgewinden werden die Pfeifenstühle, die Halterungen für die Metallpfeifen, befestigt.

Pfeifenwerk Pedal

Blick ins Pedalwerk.

Kanaltremulant

Dieser Apparat ist ein Kanaltremulant. Er bringt mittels feder- und gewichtsbelasteter Klappe den Wind in Bebung.

Keilverschluß

Allerorten am Gehäuse finden sich solche Keilverschlüsse. Sie ermöglichen schnelle und schonende Montage und Demontage.

Schwellmechanik

Der Fächerwellenbaum der Schwellwerksmechanik. Er ermöglicht ein fächerartiges Öffnen und Schließen des Schwellers. Damit lässt sich die Dynamik sehr fein und stufenlos steigernd verändern.

Porzellanschild

Zum Ende seiner Orgelbauerkarriere darf Bertfried Scharfe auf ein schönes Instrument zurückblicken. Es war das letzte Instrument, das er gemeinsam mit Sohn Gilbert Scharfe geplant und durchgeführt hat.