Begeben Sie sich einmal in die Nähe der Michelfelder Orgel.

 
 

Mit dem nachfolgenden Fotoalbum wird Ihnen eine Reise ins Innere einer neuen Orgel ermöglicht. Es soll Ihnen Einblicke gewähren, die einem sonst durch das geschlossene Gehäuse verwehrt bleiben.

Die Bilder sind der Übersicht halber etwas größer gehalten als sonst auf unserer Seite. Deshalb kann es je nach Einstellung sein, daß Sie ein wenig scrollen müssen.

 
 

Disposition:

Hauptwerk:

Positivwerk:

Pedalwerk:

Koppeln:

 
 
Prospekt

Das neue Instrument steht an der Nordwand im Altarraum, eingebaut in eine eigens geschaffene Niesche.

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Die geschwungenen Elemente des Orgelprospektes greifen in die Raumarchitektur. Diese wurde übrigens gestaltet vom Architekturbüro Kuhn in Schwäbisch Hall. Das gesamte Gehäuse ist aus Eichenholz in massiver Bauweise erstellt. Handgehobelt und geseift.

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Interessantes Element: Der Gurtkranz besteht aus einem massiv gemauerten Eichebogen, welcher sich in zwei Richtungen wölbt. Seine konkave Linie folgt dem Bogen in Wand und Decke nahtlos.

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Hier nochmal aus einer anderen Perspektive.

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Detail vom Gehäuseanschluss und tragender Lisene. Ohne Deckleisten und flexibler Fuge wurde der große Kranz direkt in die nach hinten schrägen Seitenwände eingepasst.

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Der Spieltisch im Ensemble mit dem Untergehäuse.

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Die Spielanlage wird durch eigens gefertigte Lampen ausgeleuchtet. Das Deckenlicht wurde genau positioniert. Es bildet durch Schattenwurf wieder einen Bogen am Untergehäuse ab.

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Die Porzellanschilder von Firmenschild und ...

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... von den Manubrien sind handgeschrieben.

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Gedrechselte Manubrie aus gebeiztem Eichenholz, mit Schellack poliert.

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Auch die Klaviaturbacken sind aus gebeiztem und poliertem Eichenholz. Die Tastenbeläge hingegen aus Rinderbein für die Untertasten und aus Pflaumenholz für die Obertasten.

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Eigens gestaltete Bank und Pedalklaviatur.

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Detail vom Steg der Orgelbank.

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Die Pedaltasten sind aus hartem Hainbuchenholz mit Obertasten aus Pflaumenholz. Koppeltritte nach Scharfe'scher Manier.

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Im linken Untergehäuseteil ist ein Notenschrank untergebracht.

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Im unteren Teil befindet sich eine Lade für die Orgelschuhe.

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Oben kann werkzeuglos ein Deckel abgenommen werden. Dahinter verbergen sich die Regulierstellen der Tontraktur.

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Im Innern befindet sich eine großzügige Leiter mit eingegrateten Tritten.

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Auf Windladenhöhe angelangt, steht man auf einem großzügig bemessenen Laufboden.

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Liegende Pfeifen an der Nischenwand rastriert.

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Das Pfeifenwerk auf der C-Seite ...

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... und auf der gegenüberliegenden Cs-Seite.

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Im Diskant befindet sich ein Wartungsboden. Dieser ist herausnehmbar.

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Kleine Pfeifen der Mixtur und vom Doppelgedeckt.

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Kleine Pfeifen aus Holz, von der Flöte 8'.

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Die größeren Pfeifen sind in Gratleisten an den Rastern gefasst.

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Hinter dem werkzeuglos herausnehmbaren Notenpult befindet sich die Tontraktur des Hauptwerkes.

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Hier liegen auch die Frösche, an denen man die Spannung der Hauptwerkstraktur verändern kann.

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Alle Kleinteile, wie auch die hier sichtbaren Wellenärmchen, Döckchen und Holzmuttern, werden in der eigenen Werkstatt hergestellt.

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Die Trakturregulierung des Positivwerkes kann an diesen Holzschrauben im Gesamten vorgenommen werden.

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Wellenbrett für das Pedalwerk.

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Blick in die Manualwindlade mit den Tonventilen, bei geöffnetem Spund.

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Die Pedalwindlade ist mit Tellerventilen ausgestattet. Dies erlaubt ein dynamisches Anspielen der Subbaßpfeifen. Die Ventile sind jederzeit zugänglich.

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Der Wellenbaum für die Registermechanik verteilt die Züge in Querrichtung zu den ...

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... Registerschwertern. Von dort werden direkt ...

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... die Schleifen angegriffen. Hier der Blick von oben, ohne Wartungsdeckel. So kann man bequem die Schleifenanschläge erreichen und notfalls nachstellen.

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Detail an der Windladenoberseite mit Stöckchen und Stockschrauben, allesamt aus Holz. -Natürlich selber gemacht.

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Der Windladenrahmen ist aus massiver Eiche hergestellt. Zum Einsatz kamen alte Handwerkstechniken.

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Groß wie eine Bettlade ist die Balgplatte. Hier die Ansicht von unten, von dort haucht der Orgelmotor den Wind in das System.

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Für die Balgfalten und das Balgscharnier wurde bestes Rind,- Schaf- und Ziegenleder verwendet.

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Blick von oben auf die liegende Balgplatte. Die Balggewichte sind auch zu sehen. Sie geben dem Wind eine gewollte Unruhe, was den leicht bewegten Wind eines Pistonbalges immitieren soll.

Prospekt

Mittels kleiner hölzerner Schwalbenschwänze wurden die Kanäle gekröpft.